Paolo Parodi, Geschäftsführer des italienischen Unternehmens PARLUX, beschäftigt sich seit über 30 Jahren mit der Herstellung und dem weltweiten Vertrieb exklusiver Friseurgeräte wie Profi-Haartrockner. Wie er es geschafft hat, PARLUX in Sachen Qualität und Innovation an die internationale Spitze zu platzieren und warum sich Friseure besser an das Original halten und nicht vom Preisdumping dubioser Anbieter beirren lassen sollten, erklärt der passionierte Unternehmer im folgenden Interview.

Inhaber und Geschäftsführer bei Parlux Italy: Paolo Parodi

Frage: Welche Qualitätsmerkmale muss ein perfekter professioneller Haartrockner haben, um den Friseur komplett zufrieden zu stellen?

Paolo Parodi: Um den Friseur von der Leistung eines Haartrockners zu begeistern, muss dieser eine lange Lebensdauer von mindestens 2000 Arbeitsstunden aufweisen und mit so viel Power ausgerüstet sein, dass der Trocknungsprozess im Sinne von Friseur und Kunde so wenig Zeit wie möglich in Anspruch nimmt. Die Schnelligkeit des Trocknens darf natürlich nicht mit einem Übermaß an Hitze erfolgen, so dass Temperatur und Leistungsstärke ausgeglichen sein müssen. Wichtig sind auch die Komponenten Geräuschpegel und Gewicht. Beide sollten so niedrig wie möglich sein, um dem Friseur ein angenehmes Arbeiten zu ermöglichen. Und weil das Auge bekanntlich mitisst, sollten Design und Farben der Haartrockner die Friseure faszinieren.

Frage: Aus welchen Gründen sollte sich ein Friseur ausgerechnet für ein PARLUX-Gerät entscheiden?

Paolo Parodi: Es gibt unschlagbare Argumente, warum unsere Geräte weltweit so beliebt sind, und die können Sie aus den Antworten auf die vorherige Frage herauslesen.

Das Unternehmen - Parlux Italy

Frage: Nach welchen Prinzipien entwickeln Sie die Idee für ein neues Gerät?

Paolo Parodi: Im Vordergrund bei der Entwicklung neuer Produkte stehen bei uns die Wünsche und Bedürfnisse unserer Kunden nach immer besseren Techniken mit einem Höchstmaß an exzellenter Qualität und verbesserten Arbeitsbedingungen für den Friseur.

Frage: Wie würden Sie die Entwicklung eines neuen Geräts beschreiben, die step by step in Ihrem Unternehmen abläuft?

Paolo Parodi: Unsere Marketing-Aktivitäten zielen zunächst einmal darauf ab, mit unseren weltweiten Kunden stets über neue Bedürfnisse und Wünsche zu sprechen. Diese Informationen leiten wir dann an unsere Forschungs- und Entwicklungsabteilung weiter. Diese entwickelt anschließend Prototypen, die in unseren eigenen Labors an Roboter-Armen simuliert und von ausgesuchten internationalen Friseuren getestet werden. Nach der letztendlichen Zustimmung unserer Technischen Abteilung starten wir mit der Produktion und lancieren das Produkt auf dem Markt.

Frage: Wie schützen Sie sich vor den vielen, hauptsächlich in China ansässigen Firmen, die professionelle Friseurgeräte wie Ihre billig kopieren und diese dann weltweit anbieten?

Paolo Parodi: Wir nehmen dieses Problem sehr ernst und kämpfen vehement gegen diese Firmen, damit unsere Kunden nicht verunsichert werden und durch diese illegalen Aktivitäten der Ruf unserer Marke leidet. Denn die äußerst primitive Qualität solcher Imitate richtet in unserer Branche leider extremen Schaden an, den es permanent zu verhindern gilt. Daher legen wir sehr viel Wert auf die Zusammenarbeit mit den besten Anwälten und einen intensiven Dialog mit unseren Partnern, um diesen Firmen möglichst umgehend auf die Schliche zu kommen.

Quelle: Fripac-Medis